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Kirchen und Klöster

Veitskirche Artern

Die romanische Kirche ist eines der ältesten mittelalterlichen Bauwerke der Stadt und stammt aus der Mitte des 13. Jh. Besonders interessant ist der kreuzförmige Grundriß des Gotteshauses durch einen Turm über der Vierung des Hauptschiffes. Regelmäßig Ausstellungen, Konzerte, Lesungen.


St. Trinitatiskirche Sondershausen

Die weiträumige und lichtdurchflutete Kirche mit barocker und historistischer Ausstattung zählt zu den ältesten erhaltenen Gebäuden der Stadt. Nach ihrer Errichtung zwischen 1608 und 1620 fiel sie bereits 1621 dem verheerenden Sondershäuser Stadtbrand zum Opfer. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erfolgte ein etappenweiser Wiederaufbau. Zwischen dem sechsgeschossigen Westturm und einem fünfseitigem Chor befindet sich ein breitgelagertes Schiff mit Satteldach. 1890/91 wurde im Osten die fürstliche Grabkapelle angesetzt.

Von 1987 bis 1997 wurde die Kirche umfassend saniert, im gleichen Jahr wurde die neuerbaute Hey-Orgel geweiht. Regelmäßig Orgelkonzerte.

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Oberkirche Bad Frankenhausen - schiefster Kirchturm Deutschlands

Der altgotische Bau der Kirche "Unsere lieben Frauen am Berge", auch Oberkirche genannt, zählt zu den ältesten Gebäuden von Bad Frankenhausen. Das dominante, weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt wurde 1382 errichtet. Mit einer Schrägstellung von 4,45 m aus dem Lot (2007) ist der 56 m hohe Turm der schiefste in Deutschland. Seine Neigung ist mittlerweile größer als die des Glockenturms von Pisa. Ursache sind die geologischen Verhältnisse, die zu einer Auslaugung im Untergrund führten. Mit umfangreichen Rettungsmaßnahmen soll jetzt verhindert werden, dass die zunehmende Neigung (6 Zentimeter/Jahr) das schiefe Bauwerk umkippen lässt. Mit großen Hydraulikpressen wird der Turm entgegen seiner Fallrichtung zurück gedrückt.

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Kloster Donndorf

Die erste urkundliche Erwähnung des Klosters, deren Nonnen nach den Regeln des Zisterzienser Ordens lebten, datiert aus dem Jahre 1250. Von 1992 bis 1996 wurde die Klosteranlage saniert. Seitdem wird sie von der Ländlichen Heimvolkshochschule Thüringen für Bildungs- und Begegnungsveranstaltungen genutzt.

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Klosterruine St. Wigbert Göllingen

Von dem Anfang des 11. Jahrhunderts hier errichteten Benediktinerklosters ist heute nur noch der romanische viergeschossige Westturm mit sehenswerter Krypta zu bestaunen. Es handelt sich um den einzigen maurisch-byzantinischen Glockenturm in Mitteldeutschland.

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Klosterschule Roßleben

1140 stifteten Graf Ludwig von Wippra und seine Frau ein Augustiner-Mönchskloster in Roßleben, welches wiederum gut einhun- dert Jahre später in ein Zister- zienserinnenkloster umgewandelt wurde.

Nach dem Ende des Klosters im 16. Jahrhundert (1553 stirbt die letzte Nonne) gründet der damalige Klostervogt Heinrich von Witzleben 1554 nach Vorbild der Meißner Fürstenschule eine Knabenschule. Noch heute wird der imposante historische Gebäudekomplex als Schule genutzt und gehört somit zu den ältesten und traditionsreichsten Bildungsstätten Deutschlands.

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Klosterhof Mönchpfiffel

Die Raiffeisen Agil Leese hat im Oktober 1995 den Klosterhof in Mönchpfiffel – Nikolausrieth von der Thüringer Landgesellschaft mbH, Erfurt erworben. Nach und nach wird jetzt versucht neues Leben in die alten „Gemäuer“ zu bringen und dabei den ursprünglichen Charakter des Klosterhof als „landbauliche Außenstelle“ des Klosters Walkenrieth zu erhalten.
Das schönste Objekt des historischen Klosterhofes ist die Zisterzienser Klosterkapelle aus dem Jahr 1273, diese schmückt die Einfahrt des Dorfes Mönchpfiffel.

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